Hauptinhalt

Seit einigen Tagen hängen im hinteren Bereich der einzelnen Kirchen die im Institutionellen Schutzkonzept angekündigten Kummerkästen. Sie sind gut zu erkennen an den orangefarbenen „Aufklebern“ und bieten die Möglichkeit, sich zu äußeren, wenn man den direkten Kontakt im Gespräch nicht möchte oder aus unterschiedlichen Gründen nicht suchen kann oder es nicht ratsam erscheint, besonders im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt.

Die Kästen werden einmal im Monat von der Präventionsfachkraft geleert, für dringende Fälle ist ihre Handynummer dort angegeben (Eine Liste mit Ansprechpartnern hängt in der Nähe.).

Sie wird Ihre Anliegen und Beschwerden, vielleicht auch Ihre Anregungen lesen, bearbeiten und entsprechend weiterleiten.

Damit Sie auch direkt mit Ihnen Kontakt aufnehmen kann, sollten Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer vermerken.

 

Fasten ist Leben, von Natur her, von Gott geprägtes Leben. Es geht in dieser (Heil) Fastenwoche vom 08.-12.04.2019 um ein ganzheitliches Fasten für Leib, Geist und Seele; es ist eine Starthilfe zur Umkehr, eine Einkehr bei sich selbst, ein sich einlassen auf Mitmenschen und auf Gott. Unsere (Heil) Fastenwoche mit täglichem Treffen ist eine Einladung, aufmerksam zu werden, in sich selbst hineinzuhören, anderen zuzuhören, zu danken und zu beten. Zu einem Einführungsabend treffen wir uns am 04.04.2019, um 19 Uhr, im Johanneshaus (1. Etage Versammlungsraum). Nur wer an diesem Informationsabend teilnimmt, kann an der Heilfastenwoche teilnehmen. Leitung: Karla Staab & Diakon Rudolf Schmitz

 

St. Johann Baptist freitags 17.45 Uhr ab 08.03.2019

St. Konrad jeden Dienstag 18.00 Uhr ab 12.03.2019

St. Mariä Himmelfahrt freitags 17.15 Uhr ab 08.03.2019

St. Marien jeden Freitag 17.15 Uhr ab 08.03.2019

St. Pius X. jeden Freitag 16.00 Uhr ab 08.03.2019

 

Ursachen -Verantwortung -Auswirkungen

Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Die Wahrung von Religionsfreiheit ist Menschenrecht und ein Gradmesser von Demokratie. Vielen Christen und Christinnen wird dieses Grundrecht verwehrt. Die Gründe dafür sind vielschichtig und müssen differenziert betrachtet werden. Denn die Diskriminierung, Bedrängung und Verfolgung von Christen und Christinnen ist nicht allein auf religiöse Gründe zurückzuführen. Vielmehr müssen politische, ethnische, wirtschaftliche und soziale Ursachen in den Blick genommen werden, um die Entstehung von Gewalt gegen Christen und Christinnen beschreiben und stoppen zu können.

Die Fluchtbewegungen 2015 nach Europa haben die Menschen vor Ort und in den Gemeinden sensibilisiert. Denn unter Verletzungen der Religionsfreiheit weltweit leiden Angehörige aller Religionen. „Der Schutz verfolgter Christen gelingt am ehesten“, so missio-Präsident Prälat Dr. Klaus Krämer, „mit Hilfe eines gut informierten Engagements für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit, das alle Menschen ungeachtet ihrer Herkunft und Religionszugehörigkeit umfasst.“

Im Rahmen des Fachtages wird in der Basilika St. Laurentius vom 9. März bis zum 23. März 2019 die Ausstellung „Bedrängte Christen“ gezeigt. Die von missio konzipierte Ausstellung nimmt die Verfolgung von Christen und Christinnen weltweit in den Blick, ordnet diese in den jeweiligen historischen und aktuellen Entstehungskontext ein. Doch was geht uns das in Wuppertal an? Der Fachtag und die Ausstellung stellt die Verfolgung der Christen und Christinnen weltweit in den Mittelpunkt, lädt ein zu einer differenzierten Wahrnehmung und Bewertung und fragt, welche Rolle und Verantwortung Christen und Christinnen vor Ort einnehmen müssen.

Der Fachtag beginnt um 11 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Basilika St. Laurentius.

Impulsreferat von Matthias Kopp (Leiter der Pressestelle der Deutschen Bischofskonferenz)

Imbiss - Workshops zu der Situation der Christinnen und Christen in Indonesien, Iran, Irak, Syrien, Ägypten, Afrika, und Indien - Plenum - Gespräche in Kleingruppen - Abschluss

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und Gemeinden (ACKG).